Sportsoziologie2018-07-05T11:24:50+00:00

Sportsoziologie

Sport ist zu einem wichtigen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Beinahe 75 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung treiben Sport, fast 80 Prozent verfolgen zumindest das Sportgeschehen in den Medien.

Sport ist nicht nur Bewegung, Spass, Geselligkeit und Unterhaltung. Sport ist auch Lebensstil, Ritual, Spektakel, Markt und Geschäft. Der Schweizer Sport erwirtschaftet einen Gesamtumsatz von 15 Milliarden Franken und eine Bruttowertschöpfung von 8 Milliarden. In dem Masse wie der Sport an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen hat, ist er auch für die Soziologie interessant geworden. Durch die Sportsoziologie lässt sich erklären, inwiefern sich z. B. Trends und Anschauungsweisen in einer Gesellschaft im Sport widerspiegeln. Gerade im Zeitalter der Massenmedien definieren sich viele Profisportler über ihren sportlichen, auf Leistung gebauten Erfolg, und zugleich über die damit einhergehenden Werbeverträge. Die Sportsoziologie erforscht soziales Handeln (z. B. von sozialen Strukturen oder Prozessen) im Sport sowie den sozialen Wechselwirkungen, in denen Sport relevant ist.

Aktuelles Referat am 13. September 2018



Karrierebetreuung im Übergang ins Leben nach dem Elitesport.
Welcher Einfluss und welche Verantwortungen hat das Umfeld?

MSc; PhD Andreas Küttel, Department for Sports Science and Clinical Biomechanics, University of Southern Denmark, Odense